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Abstrakte Malerei ( Moderne Kunst )
Ilka Mörsdorf, Kunstmalerin, Malschule, Zeichnungen, Malerei, Skulpturen, Atelier, Marpingen, St. Wendel, Saarland, Mal- und Zeichenkurse für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Entwürfe in individueller Handzeichentechnik.
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| ::: Premiumwanderweg "Bärenpfad" im saarländischen Nohfelden ::: |
Am Ortsrand von Nohfelden steht neuerdings ein Bär. Keine Angst. Meister Petz ist aus Holz und zeigt den rund 200 Leuten, die im Mai 2009 an der SZ-Leserwanderung teilgenommen haben, dass sie auf dem richtigen Weg sind: dem Bärenpfad. Durch Fichtenwald und über federnden Waldboden geht es ein gutes Stück bergauf, so dass weniger trainierte Wanderer schon mal durchpusten müssen. "Mittelschwer", stuft Jochen Becker den Bärenpfad ein. Er betreibt mit Partnern ein Wanderweg-Beratungsbüro im hessischen Bad Endbach und war mit Robert Herrler von der Gemeinde Nohfelden sowie Wegewart Joachim Müller maßgeblich an der Realisierung des Bärenpfads beteiligt. "Ich bin jetzt sehr gespannt", sagt Beckers Ehefrau Ute beim Aufstieg zur Bärenhöhle. Das ist ein Felsen mit einem Loch, in dem mitten im Wald einmal Bären gehaust haben sollen.
Tolle Aussicht
Viele Wanderer bleiben dort stehen und scheinen zu warten, dass Meister Petz mal die Schnauze herausstreckt, um zu schauen, was denn vor seiner Haustür los ist. Wer weiter den Berg hinaufsteigt, wird mit einem herrlichen Blick über das Birkenfelder Land belohnt. Dahinter liegt der Hunsrück. "Dort ist der Erbeskopf", erklärt Isolde Hansen und zeigt in Richtung der höchsten Erhebung in Rheinland-Pfalz. "Der Weg ist wunderschön", findet die Nohfelderin beim Wandern durch den Rosenwald. Warum der Forst so heißt, kann mit Gewissheit niemand sagen. "Ich nehme an, es kommt von den Wiesen, auf denen früher Rosen gestanden haben", sagt Willibald Simon, der Vorsitzende des Saarwaldvereins Nohfelden.
Jagdgebiet der Herzöge
Der Wald sei früher Jagdgebiet der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken gewesen. Damals soll es neben Wölfen, Hirschen und Luchsen dort auch Bären gegeben haben. Simon blickt hinauf zum 391 Meter hohen legendären Schlossberg und sagt: "Der gehört zu Wolfersweiler. Dort soll die ehemalige Burg Novalis gestanden haben." Darauf deutet heutzutage nichts hin. Aber die Geschichte regt die Phantasie an. Jochen Becker bleibt auf dem Bärenpfad stehen, der an dieser Stelle ziemlich breit ist, und sagt: "Man kann sich gut vorstellen, dass hier einmal die Zufahrt zum Schloss war." In der Gruppe marschiert Karlheinz Kunz aus Saarlouis mit. Ihm gefällt der neue Wanderweg "gut". Kunz ist mit seiner Ehefrau unterwegs. Auf die Frage nach ihrem Vornamen antwortet sie: "Ursula. Passend zum Weg." Der Name Ursula ist lateinischen Ursprungs und bedeutet übersetzt "kleine Bärin".
Keltisches Quellheiligtum
"Nach dem Dunkel des Waldes sehnt man sich nach der Helligkeit", sagt Harald Jungbluth aus Nohfelden zu Jochen Becker, als sie über eine Wiese wandern. Ein paar Schritte weiter liegt der Messerbrunnen, ein Quellheiligtum aus keltischer Zeit. Dort steht auf einer Tafel: "Der Historische Verein Novallis Wolfersweiler grüßt die Wanderer des Bärenpfads mit einer kleinen Stärkung." Im Gras liegen zwei Flaschen. Nohfeldens Bürgermeister Andreas Veit schenkt den Wanderern wahlweise Holunderlikör oder Birnenschnaps ein. "Sehr zufrieden" ist Veit mit dem neuen Bärenpfad. Mit 62 Erlebnispunkten sei der Nohfelder Premiumwanderweg der am zweit höchsten bewertete im St. Wendeler Land, berichtet Jochen Becker. Wer nicht in der Gruppe unterwegs ist, der findet dank der Schilder mit den Bärentatzen dennoch stets den rechten Weg.
Start- und Endpunkt unweit der Burg
Nach nicht mehr benutzten Sand- und Steinbrüchen geht es durch einen lichtdurchfluteten Buchenwald, dessen Bäume rund 80 Jahre alt seien, sagt der Nohfelder Paul Peiffer. Und nach ein paar Stunden Wanderung durch abwechslungsreiche Landschaften kommt man wieder an dem Holzbären am Ortsrand von Nohfelden vorbei. Von dort ist es nicht mehr weit zum Parkplatz am Nohfelder Rathaus, wo der Bärenpfad unweit der Burg beginnt und endet.
(Der Text von Heiner Micansky ist im Mai 2009 in redigierter Fassung in der Saarbrücker Zeitung erschienen.)
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| ::: Info zum Nohfelder "Bärenpfad" ::: |
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Der Nohfelder Bärenpfad ist zwölf Kilometer lang. Zwischen 330 und 490 Meter über Normalnull sind 442 Höhenmeter zu überwinden. Den mittelschweren Rundweg kann man gemütlich in vier bis fünf Stunden erwandern. Die empfohlene Gehrichtung ist im Uhrzeigersinn. Entlang des Weges gibt es mehrere Bänke und Tische, wo man rasten kann. Zudem informieren Tafeln entlang der Wanderroute über Wissenswertes.
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| ::: Premiumwanderweg Schaumberg-Tafeltour im Landkreis St. Wendel ::: |
Noch bevor die Wanderung losging, konnte Tholeys Bürgermeister Hermann Josef Schmidt die frohe Botschaft verkünden: Die Schauberg-Tafeltour hat für drei weitere Jahre das deutsche Wandersiegel erhalten. Wegen Verbesserungen ist der Premiumwanderweg vom deutschen Wanderinstitut mit 52 Punkten bewertet worden. Das sind acht mehr als bisher. Dass die Rundschleife durch das Schaumberger Land nun noch attraktiver ist, davon konnten sich die rund 70 Teilnehmer an der SZ-Leserwanderung überzeugen.
"So schön, da muss man nicht wegfahren"
Kurz nachdem sich die Wanderer auf Schusters Rappen gemacht hatten, blieben sie an einem Relikt aus römischer Zeit stehen. Denn unweit vom Rathaus, dem Start- und Zielpunkt der Schaumberg-Tafeltour, fand man Überreste einer Römer-Straße. Bürgermeister Schmidt erklärte den Wanderern, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde einmal ein Kreuzungspunkt zweier antiker Hauptverkehrsachsen gewesen sei. "Berggang einschalten", sagte Elfriede Straß zu ihrem Mann Werner, als es einen schmalen Pfad zum Schaumberg hinaufging. Sattgrüne Pflanzen hatten sich dort so über den Weg gewölbt, dass man glaubte durch einen Tunnel aus Blätterzweigen zu wandern. SZ-Leserin Elfriede Straß aus Alsweiler hatte Urlaub. Doch statt wegzufahren, blieben sie und ihr Mann zu Hause, um in heimischen Gefilden zu wandern. So ist das Ehepaar schon den Nohfelder Bärenpfad gegangen, der erst vor kurzem eröffnet worden ist. "Früher sind wir in den Pfälzer Wald zum Wandern gefahren", erzählte Elfriede Straß, als die Schaumberg-Tafeltour an einer dicken Buche vorbeiführte. "Aber im St. Wendeler Land ist es so schön, da muss man nicht wegfahren."
Klapperstorchstein und herrliche Aussichten
Nach einem Flachstück, auf dem sich der Atem erholen konnte, ging es wieder bergauf. Es roch nach frisch geschnittenem Holz, als der Pfad so schmal wurde, dass die Wanderer im Gänsemarsch hintereinander gehen mussten. "Das haben sie neu gemacht", erzählte ein Mann und zeigte auf neue Geländerstücke an der Wurzelsteige. "Daran kannst du dich hochziehen wie der Hermann Josef", sagte der Mann zu seiner Begleitung. Gemeint war Tholeys Bürgermeister Hermann Josef Schmidt, der zurückrief: "Das habe ich gehört. Was meinst du, warum ich den Hund dabei habe?" An der Seite des Verwaltungschefs marschierte Border-Collie-Hündin Angie. Der CDU-Bürgermeister flachste, dass der Hund schon so hieß, bevor Angela "Angie" Merkel Bundeskanzlerin geworden sei. Vorbei am Klapperstorchstein, der aus keltischer Zeit stammt, ging es hinauf zum Schaumbergplateau. Dort erklärte Bürgermeister Schmidt den Wanderern, wie der Turm umgestaltet werden soll. Und wer an den Rand des Plateaus trat, dem bot sich bei klarem Frühlingswetter eine tolle Fernsicht.
Über Wald- und Feldwege
Peter Bständig und Albert Dörr setzten sich wieder an die Spitze der Wanderer. Die beiden Wege-Scouts haben nicht zuletzt dazu beitragen, dass das deutsche Wanderinstitut die Schaumberg-Tafeltour höher bewertet hat. Denn die Route führt nun noch öfter über Wald- und Feldwege, was positiv vom Institut bewertet wird. An der Blasiuskapelle boten Landfrauen sowie Bedienstete der Gemeinde Tholey den Wanderern eine Stärkung an. Es gab Lyoner mit Weck und Senf sowie Sprudel, Schorle und Bier. Neue Energie und eine Erfrischung konnte man gut gebrauchen, schließlich war noch der Anstieg zur Afrika-Kapelle zu bewältigen. Wer diese passierte, hatte es fast schon gepackt. Denn von dort ging es bis zum Rathaus fast nur noch bergab.
(Der Artikel von Heiner Micansky ist am 5. Juni 2009 in redigierter Fassung in der Saarbrücker Zeitung erschienen.)
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| ::: Info zur Schaumberg-Tafeltour ::: |
Die Schaumberg-Tafeltour ist der älteste Premiumwanderweg im Landkreis St. Wendel. Zwischen 300 und 560 Meter über Normalnull sind 486 Höhenmeter zu überwinden. Den mittelschweren Rundweg, der 11,2 Kilometer lang ist, kann man gemütlich in vier bis fünf Stunden erwandern. Entlang der Strecke gibt es Sitzgelegenheiten zum Rasten, und Info-Tafeln erklären Wissenswertes. Schilder mit einer schwarzen Kochmütze auf weißem Grund weisen den Weg. Die empfohlene Gehrichtung ist im Uhrzeigersinn. Start- und Zielpunkt des Premiumwanderweges ist das Rathaus. Am Tholeyer Marktplatz liegt auch die Hotellerie Hubertus. Es ist mit den Besitzern ausgemacht, dass Leute dort mit Wanderkleidung einkehren können. Schließlich gehört die Möglichkeit des Erlebens kulinarischer Genüsse zum Merkmal von Tafeltouren.
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