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| ::: Ausflugs- und Reisetipp: Straße der Skulpturen im St. Wendeler Land ::: |
Die Kunstwerke haben die Landschaft im St. Wendeler Land verändert und geben dem Betrachter Denkanstöße. Die Rede ist von der Straße der Skulpturen, die im nordöstlichen Saarland von der Kreisstadt St. Wendel bis zum Bostalsee führt. In den Jahren 1971/72 wurde das erste saarländische "Symposion-Happening" veranstaltet. Initiator war der aus St. Wendel stammende Künstler Leo Kornbrust. Insgesamt fünfzehn Bildhauer aus sechs Ländern schufen damals Kunstwerke mit Hammer und Meißel. Als sich bei Baggerarbeiten Sandsteinblöcke lösten, für die ein Platz gefunden werden musste und der Saarland-Rundwanderweg angelegt wurde, entstand die Idee der Straße der Skulpturen. Man legte die Sandsteinblöcke entlang des Wanderweges, die von den ersten beiden Künstlern im Jahr 1977 bearbeitet wurden. Offiziell eröffnet wurde die Straße der Skulpturen mit den Arbeiten der Künstler Franz-Xaver Ölzant und Leo Kornbrust im Jahr 1979. Bis 1988, als das Projekt vorerst abgeschlossen war, hatten insgesamt 35 Künstler aus zehn Ländern 38 Skulpturen geschaffen. Seither kamen weitere Arbeiten hinzu, und die Straße der Skulpturen wurde erweitert. Gewidmet ist der Weg der Kunstwerke dem jüdischen Künstler Otto Freundlich, der 1943 im Konzentrationslager Majdanek starb.
"Straße des Friedens"
Freundlich hatte die Idee einer völkerverbindenden Skulpturenstraße, die er wohl gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Jeanne Kosnick-Kloss in den 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelte. Seit dem Jahr 2004 engagiert sich der Verein "Straße des Friedens - Straße der Skulpturen in Europa" für den Gedanken einer europäischen "Straße des Friedens", die von der normannischen Küste über Paris bis nach Moskau reichen soll. Daran beteiligt sind Partner aus Frankreich, Luxemburg und Polen. Anlässlich der Einweihung der Skulptur "Erwachen" ("le réveil") von Künstler Bertrand Ney im August 2007 auf dem St. Wendeler Wendelinushof betonte Helga Knich-Walter vom saarländischen Ministerium für Bildung und Kultur, dass das "Straße-des-Friedens"-Projekt "eines der Herzstücke des europäischen Kulturhauptstadt-Jahres" in Luxemburg und der Großregion sei.
Weitere Informationen im Internet unter: www.strasse-des-friedens.net
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| ::: Tipp: Erlebnisführer Saarland ::: |
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Auf einer Seite der Karte sind gelbe Fähnchen in eine übersichtliche Karte vom Saarland eingezeichnet. Auf der Rückseite findet man Informationen zu den mit den Fähnchen markierten Sehenswürdigkeiten. So präsentiert sich der neue Erlebnisführer Saarland, der die Darstellung der "schönsten Ziele" verspricht und zu einer bundesweiten Serie von Publicpress gehört. Die Info-Karte soll sowohl Urlaubern als auch Einheimischen wertvolle Tipps für die Ferien beziehungsweise die Freizeit geben. Dabei macht die Karte an den Grenzen des Saarlandes nicht Halt. Denn auch Sehens- und Erlebenswertes in den deutschen und französischen Nachbarregionen sind eingezeichnet und werden auf der Rückseite des handlichen Erlebnisführers dargestellt. Die Texte informieren kurz über die Freizeitziele. Wichtige Kontaktdaten wie Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Internetseiten sind am Ende der Artikel aufgeführt. Die Karte des Saarland-Erlebnisführers ist zudem mit einem Gitter ausgestattet, das es ermöglicht, über das satellitengestützte Positionsbestimmungssystem (GPS) herauszufinden, wo man sich gerade befindet. Der Erlebnisführer ist für 2.95 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-89920-498-8), in Touristikbüros, Hotels, Freizeiteinrichtungen oder im Internet über www.publicpress.de erhältlich.
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